Patenprojekt Afrika

Update aus Afrika

Wir haben gerade wieder einen Überblick über die Situation in den 4 Ländern bekommen, in denen wir die Kinder unterstützen:

Grenzen / Reisen

Fast alle Grenzen sind in den letzten Monaten geöffnet worden.

Schulöffnung

  • Eswatini: Alle Schulen sind geschlossen
  • Mosambik: Die Schulen sind größtenteils offen, aber die Schulgebühren sind vervierfacht worden (wegen der zusätzliche Aufwände für Hygiene etc.)
  • Malawi und Dem. Rep. Kongo: Alle Schulen sind offen

Angst vor Corona

In den Ländern, in denen mit Impfungen gestartet wird (z.B. Südafrika) gibt es viele Gerüchte über die Impfungen und viele Ängste.

  • Eswatini: Die Bevölkerung ist ängstlich und eingeschüchtert, da die Regierung alle Maßnahmen sehr streng durchsetzt.
  • Mosambik: Es gibt immer noch zu wenig Wissen/Verständnis über Corona, deswegen sind viele Menschen ängstlich. Aber die akuten täglichen Sorgen (schlechte Ernte, Überschwemmungen, Krankheiten) überlagern die Angst vor Corona.
  • Malawi und Dem. Rep. Kongo: Auf dem Land ist Corona wenig präsent (es werden auch kaum Masken getragen etc.) – das Leben geht weiter wie immer.

Care Worker

  • Eswatini: Es gibt neue Care Worker. Diese stehen aber häufig unter Druck von ihren Männern, die nicht wollen, dass ihre Frauen am Care Point arbeiten.
  • Mosambik: Unterstützung wie immer
  • Malawi: Unterstützung wie immer (inkl. Gruppen)
  • Dem. Rep. Kongo: Unterstützung wie immer, aber viel Hunger und Krankheit

Kinder

  • Eswatini: Viel Armut und Hunger. Einige Kinder helfen in den Felder und kommen deswegen nicht zum Care Point.
  • Mosambik: Der Aufenthalt am Care Point ist nicht erlaubt (die Großeltern/Betreuer der Kinder holen das Essen ab), viel frühe Ehen & Schwangerschaften
  • Malawi: Keine Essen am Care Point, aber die Kinder holen das Essen ab
  • Dem. Rep. Kongo: Die Kinder kommen zum Care Point (wenn sie nicht bei der Ernte helfen)